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Willkommen bei Bea Mely

Der zündende Funke

Die Idee zu der Gründung von Bea Mely kam mir auf dem Weg von Saigon nach Cú Chi. Ich saß in einem völlig überfüllten Minivan, der in waghalsigem Tempo die dürftig angelegte Straße entlangbretterte. Bei jedem Schlagloch setzte der Fahrer für einen kurzen Moment die Erdanziehung außer Kraft und die Hennen, die meine Nachbarn auf ihren Knien hielten, flatterten aufgeregt mit den Flügeln.

 

Vor mir am Fenster saß meine Freundin Bea. Sie hielt ihr Gesicht in den Wind und malte mit ihrem Arm Wellen in die warme Luft. Vor einigen Monaten bat sie mich, gemeinsam mit ihr nach Vietnam zu fahren, um ihren Vater dort zu besuchen. Ihm hat sie ihren Zweitnamen Mely zu verdanken. Wir machten also das, was wir am liebsten machen: Wir packten kurzerhand unsere Rucksäcke, flogen nach Saigon und verbrachten eine unvergessliche Zeit in dem Dorf ihrer vietnamesischen Familie. Anschließend ließen wir uns durch Vietnam treiben, hielten mal hier, mal dort und blieben, wo es uns gefiel.

 

Ich war randvoll mit Eindrücken, Farben, Gerüchen und Begegnungen. Auf meinem Schoß hielt ich eine bunte Ledertasche, die Bea auf einem Markt in Saigon von einer Händlerin erstanden hatte. Plötzlich wusste ich, was ich als nächstes berufliches Abenteuer machen wollte: Dinge, die Bea und mir gefallen während wir durch ferne Länder mit unserem Rucksack reisen, zu Menschen bei uns daheim zu bringen. Von einem Ende der Welt zum anderen.

 

Ich war von der Idee total begeistert. Einen neuen, eigenen Weg einzuschlagen, etwas aus eigenem Antrieb aufzubauen, Menschen, wie der vietnamesischen Händlerin regelmäßig Produkte abzukaufen und ihr so ein sicheres Einkommen zu garantieren. Die Aussicht, ausgetretene Wege zu verlassen und mich auf das Abenteuer des Unbekannten einzulassen, fühlte sich so richtig an und ich konnte es kaum erwarten mit den Vorbereitungen für Bea Mely zu beginnen.