Dein Warenkorb ist leer.

Willkommen bei Bea Mely

Die Materialien

Bambus:

Bambus ist ein schnell wachsender (bis zu einen Meter pro Tag!), natürlicher Rohstoff, der im Vergleich mit Bäumen extrem viel CO2 speichern kann. Unser Bambus wird in Nord Vietnam angebaut. Beim Anbau von Bambus werden kaum Düngemittel, Pestizide oder künstliche Bewässerungsmethoden eingesetzt, da die Pflanzen äußerst widerstandsfähig sind. Die unmittelbaren Auswirkungen des Bambusanbaus auf die Umwelt sind daher vergleichsweise gering. Viele Bambusarten haben großflächige Wurzelsysteme, aus denen ständig neue Pflanzen nachwachsen. Daher stirbt durch das Fällen eines Bambushalms nicht die ganze Pflanze – wie es bei Bäumen der Fall ist.

 

Kokosnuss:

Unsere Kokosnüsse wachsen in Süd-Vietnam auf Kokosnussplantagen für die Lebensmittel-Industrie. Die Kokosnuss-Schalen sind Abfallprodukte, die von unseren Kunsthandwerkern zu wunderschönen Unikaten verarbeitet werden. Upcycling par excellence!

 

Acai Beeren:

Acai Beeren sind die Früchte der südamerikanischen Kohlpalme. Acai Beeren sind essbar, sehr vitaminreich und werden in Europa als Schlankheitsmittel vermarktet. Die Palmen wachsen in großen Beständen in feuchten Gebieten. Da die Palmen mehrstämmig sind, sterben sie durch die Gewinnung der Palmherzen, in denen die Acai Beeren sitzen, nicht ab. Die Nachfrage nach Acai Beeren schützt somit die entsprechenden Regenwaldgebiete.

 

Tagua Nüsse:

Zu Deutsch Steinnuss, umgangssprachlich Vegetarisches Elfenbein. Steinnusspalmen wachsen in Südamerika und bevorzugen feuchte Standorte. Die weiblichen Pflanzen produzieren jährlich etwa 20 kopfgroße, krustige Fruchtballen, die direkt am Palmstamm hängen und wegen ihrer Härte nur mit der Axt oder Machete geerntet werden. Sie sind in Kammern gegliedert und enthalten, in Fruchtfleisch eingebettet, jeweils mehrere Dutzend Nüsse bis zur Größe eines Hühnereis. Nach der Ernte sind die Nüsse noch weich und enthalten eine weinsäuerliche, trinkbare Flüssigkeit. Die zur Verarbeitung ausgewählten Nüsse werden mehrere Monate an der Sonne getrocknet. Dabei werden sie allmählich fester, bis sie schließlich – und das ist das Besondere an der Steinnuss – durch und durch die Härte von Knochen erlangen. Unter einer braunschwarzen Außenhaut erscheint nun ein elfenbeinfarbenes Material, das sich sägen, fräsen, drechseln, schnitzen, polieren und auch einfärben lässt. Es blättert nicht und ist erstaunlich unempfindlich gegenüber Stoß und Abrieb. Die einheimische Bevölkerung in den Verbreitungsgebieten der Tagua-Palme kannte die nützlichen Steinnüsse schon seit vielen Generationen und fertigte allerlei Gegenstände wie Schmuck, Kämme, Zahnstocher oder Sägen daraus an. Aufgrund ihres günstigen Preises wurden Taguanüsse als billiger Ersatz für das wesentlich teurere Elfenbein genutzt. So wurden Knäufe, Schachfiguren, Spielwürfel, Pfeifenköpfe, Figuren, Spielzeug und vieles mehr daraus hergestellt.